Sakura Prosthetics ist ein Pionier in der Herstellung naturgetreuer, hautfarbener Epithesen aus hochwertigem medizinischem Silikon, die für Restaurationen ohne chirurgischen Eingriff entwickelt wurden. Ihre Patienten benötigen aufgrund von Unfällen, Traumata und angeborenen Behinderungen eine Epithese, die es ihnen ein ästhetischeres Erscheinungsbild und Eingliederung in die Gesellschaft ermöglicht. Sakura Prosthetics will diesen Menschen Hoffnung, Glück und Lebensfreude zurückzugeben.

 

Eine Frau braucht eine Gesichtsepithese

Im Jahr 2017 wurde bei Lola Rosita ein Tumor an der rechten Wange diagnostiziert. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurde er gemeinsam mit ihrem rechten Auge entfernt. Nach der Behandlung hatte sie ein großes Loch im Gesicht. Einige Zeit nach dem medizinischen Eingriff war die Stelle, an der das Auge entfernt worden war, immer noch wund. Lola fürchtete auch, dass der Tumor wiederkommen würde. Aufgrund ihrer prekären finanziellen Lage konnte sie diesbezüglich jedoch keinen Arzt aufsuchen. Selbst mitten in der Pandemie schuftete sie trotz der hohen Gefahr einer Infektion durch die freiliegenden Atemwege zu ihrer Lunge im Müll.
Im November 2020 wurde Lolas Fall in „Reporter’s Notebook“, einer preisgekrönten investigativen Dokumentarsendung, die von GMA, dem bekannten lokalen Nachrichten- und Unterhaltungsnetzwerk auf den Philippinen, ausgestrahlt wird, vorgestellt.
Die Journalisten brachten Lola zur Paranaque City LGU. Mit dieser Unterstützung konnte sie in das Philippine General Hospital gebracht werden. Nach gründlicher Untersuchung stellten die Ärzte fest, dass der Tumor in ihrem Gesicht nicht zurückgekehrt war. Sie rieten ihr jedoch dringend zu einer Epithese, um Verletzungen und Infektionen durch das Loch in ihrem Gesicht zu vermeiden.

 

Das neue Gesicht von Lola Rosita – Wie der EinScan Pro 2X Plus dabei half, ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern

Sakura Prosthetics hat die Epithese für Lola mit Hilfe des EinScan Pro 2X Plus entwickelt. Der Designprozess konnte durch digitale 3D-Technologien wesentlich verbessert werden. Gleichzeitig wurde der Ablauf hygienischer und komfortabler für Lola.
„Die Patientin hat nach der Entfernung eines Tumors eine große Öffnung im rechten Augenhöhlenbereich. Dieser Bereich umfasst sensible Stellen, insbesondere die Atemwege zur Lunge. Der Abdruck wird normalerweise mit zahnärztlichen Abdruckmaterialien wie Alginat oder Silikonkautschuk genommen. In solchen Fällen ist diese Methode besonders risikobehaftet. Außerdem können wir auf der gesunden Gesichtsseite keinen Abdruck mit geöffnetem Auge der Patientin nehmen. So ist es schwierig, die Form zu imitieren. Es hätte mehr Zeit gekostet als das digitale Scannen mit einem 3D-Scanner.”

Ryo Miyata, CEO Sakura Prosthetics

Um einen genauen Abdruck von Lolas Gesicht für die Herstellung der maßgefertigten rechten Augenhöhlenprothese zu erstellen, verwendet Sakura Prosthetics den multifunktionalen 3D-Handheld-Scanner EinScan Pro 2X Plus

 

Digital Custom Prosthetics
Abbildung 1: 3D-Scannen mit dem EinScan Pro 2X Plus zur Erstellung des digitalen Abdrucks von Lolas Gesicht
Abbildung 2: Lolas Porträtdaten werden mit Hilfe des EinScan Pro 2X Plus und der ExScan 3D-Scansoftware von SHINING 3D exakt digital kopiert
Abbildung 2: Lolas Porträtdaten werden mit Hilfe des EinScan Pro 2X Plus und der ExScan 3D-Scansoftware von SHINING 3D exakt digital kopiert

 

Die 3D-Scandaten von Lolas Gesicht wurden in Meshmixer exportiert, um die Epithese digital zu entwerfen und 3D-Druckmodelle für ihre Anpassung zu erstellen.

Abbildung 3: Lolas Gesichtsdaten in Meshmixer
Abbildung 3: Lolas Gesichtsdaten in Meshmixer
Abbildung 4: Entwurf für die Orbitalepithese in Meshmixer
Abbildung 4: Entwurf für die Orbitalepithese in Meshmixer

 

„Wir haben uns für den 3D-Scanner entschieden, weil er für die Patientin weniger Stress bedeutet als die traditionelle Abdrucknahme. Außerdem ist der Patientenkontakt insbesondere in Zeiten der Pandemie reduziert. Das 3D-Scannen erfordert weniger Fachkenntnis, da es ein Objekt digital abbildet.“

Ryo Miyata, CEO Sakura Prosthetics

Nach der Fertigstellung des Entwurfs in Meshmixer werden die Daten für den 3D-Druck exportiert. Das digitale Design ermöglichte eine authentische digitale Rekonstruktion der klinischen Situation von Lolas Gesicht. Die 3D-Druckmodelle helfen Ryo Miyata und seinem Team, eine perfekt passende Epithese aus Silikon in der Farbe von Lolas Haut herzustellen.

Abbildung 5: Lolas 3D-gedrucktes Gesicht und das Designmuster für die Silikonepithese
Abbildung 5: Lolas 3D-gedrucktes Gesicht und das Designmuster für die Silikonepithese

Dank der exakten 3D-Drucknachbildung kann das Silikon zu einer passenden Epithese gefertigt werden. Der multifunktionale 3D-Scanner EinScan Pro 2X Plus steht für die hochgenaue Bereitstellung der Daten, die erforderlich sind, um die Epithese herzustellen.

Abbildung 6: Lolas fertige Epithese
Abbildung 6: Lolas fertige Epithese

 

In einer Kombination aus Handwerkskunst und Wissen um moderne digitale Technologie hat das Team bei Sakura Prosthetics eine authentische und leichte Epithese hergestellt, die Lola Rosita wieder ein natürliches Aussehen, Hoffnung, Zuversicht, Sicherheit und Komfort ermöglicht.

Abbildung 7: Anpassung der Epithese
Abbildung 7: Anpassung der Epithese